Netzwerk-Kameras

Die Übertragung der Signale erfolgt über Netzwerkkabel oder WLAN in ein Netzwerk. Der Übertragungsweg ist auf 100 Meter begrenzt, jedoch kann die Reichweite durch eine aktive Netzwerkkomponente erweitert werden. Der Zugriff auf die IP-Kamera kann auch über Browser oder Remote-Software erfolgen.

Bei einer größeren Anzahl von IP-Kameras, sollte ein zweites Netzwerk nur für die Videoüberwachung aufgebaut werden. Gerade in Firmen die über Netzwerk viele Daten tauschen, kann es zu Überlastungen führen. Eine 2 Megapixel Überwachungskamera sendet mit bis zu 5 MBit / Sekunde. Ein Nachteil von IP-Kameras ist, das es eine Verzögerung der Live-Bilder gibt. Ein Vorteil von Netzwerkkameras ist, das nicht von jeder Kamera bis zum Aufzeichnungsgerät ein Kabel gezogen werden muss.

Die Kabel können zum Beispiel an einem zentralen Punkt mit einem Switch verbunden werden, von dem aus dann nur ein Netzwerkkabel zum Langzeitrecorder führt. Bei einer ordentlichen Planung der Infrastruktur kann daher sehr viel Material gespart werden.

Die Aufzeichnung von IP-Kameras kann über PC mit entsprechender Software zur Aufzeichnung, NVR-Langzeitrekorder oder dafür ausgelegt NAS-Laufwerke erfolgen.